PUBG: Entwickler äußern sich zum Einfluss der FPS auf die Feuerrate
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PUBG: Entwickler äußern sich zum Einfluss der FPS auf die Feuerrate

Feb 22 hotspot  

In letzter Zeit wurde darüber geredet, dass in bestimmten Spielenleinschließlich PUBG, die Feuerrate der Waffen von den FPS (Bilder pro Sekunde) eures Rechners beeinflusst wird. Daher wollen die Entwickler nun darüber aufklären, woher das Problem kommt und was in Kürze unternommen wird, um das Problem im Spiel zu beheben.

Derzeit basieren die Feuermodi „Feuerstoß“ und „Dauerfeuer“ auf der Nutzung von Timern bzw. Triggern. Ein Timer führt eine Funktion aus, nachdem eine bestimmte vorgegebene Zeit verstrichen ist. Auf dem aktuellen Live-Server wird diese feststehende Verzögerung direkt von der Feuerrate abgeleitet. Sobald die eingestellte Zeit um ist, wird die Funktion im nächstmöglichen Frame (Bild) ausgeführt. Zwischen den Frames ist das jedoch nicht möglich. Sollte die Waffe weiterhin feuern, wird automatisch ein neuer Trigger mit derselben Verzögerung eingestellt.

Daher kann es vereinzelt zu Fehlern und Unterschieden zwischen der erwarteten Zeit zum Feuern und dem Ablauf des Timers kommen. Dieser Fehler kann irgendwo zwischen 0 und der gesamten Frame-Dauer (Deltasekunden) liegen. Je weniger FPS euer Rechner erzeugt, desto länger die Frame-Dauer und desto größer auch der mögliche Fehler.

Darüber hinaus erlaubt PUBG nicht mehr als einen Schuss pro Frame. Beim Dauerfeuer können sich diese Fehler mit der Zeit summieren und damit die Auswirkung des Problems verstärken. Die logische Folge ist, dass Waffen, die schnell feuern, mehr betroffen sind als jene, die langsam feuern.

Problemlösung

Ins letzte Testserver-Update haben die Entwickler nun eine Lösung implementiert, um die oben genannten Probleme zu entschärfen. Ohne zu sehr in die technischen Details zu gehen, zielt die entwickelte Lösung darauf ab, das Problem mit der Diskrepanz zwischen erwarteter Zeit für den nächsten Schuss und Ablauf des Timers abzuschwächen.

Dazu verändern die Entwickler die Timer-Verzögerung um einen Teil der Frame-Zeit. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Fehler mehr geben wird, aber im Schnitt sollte die Fehlerrate der 0 näher kommen. Und jene Fehler, die sich summieren, werden mit jedem Schuss wieder abgebaut. Somit kann die Feuerrate in etwa konstant gehalten werden.

Da die Feuerrate nun stabil und unabhängig von der Framerate ist, kann es vorkommen, dass der Rückstoß bei einigen Spielern etwas schwieriger zu kontrollieren ist, insbesondere bei schnell feuernden Waffen und geringen FPS-Einstellungen. Diese Waffen unterliegen noch immer der Regel des Spiels, dass nur 1 Kugel pro Frame verschossen wird. Daher ist die tatsächliche Feuerrate von Waffen, wie der Micro UZI, bei Bedingungen von unter 20 FPS nach wie vor geringer als normal.

Die Entwickler hoffen , dass die oben genannten Änderungen den Unterschied zwischen Spielern mit ultrahohen FPS und jenen mit durchschnittlichen Einstellungen verringern.

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